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Raqs Shamadan – Tanz mit dem Leuchter

Raqs Shamadan„Shama“ bedeutet Kerze und „dan“ bedeutet Turm, Stil oder Ständer.

Ursprünglich wurde der „Leuchtertanz“ von der Türkei durch die Osmanen nach Ägypten gebracht.
Auf vielen Malereien aus Persien sind Frauen, die eine kleine Kerze auf dem Kopf balancieren, zu sehen.
Bereits in der Zeit der Pharaonen wurden die religiösen Zeremonien mit Lichtern abgehalten.

Der Schamadan ist ein Unterhaltungstanz, der bereits von Badia Masabni getanzt wurden. Die berühmteste Leuchter-Tänzerin war Nasla el Adel, eine Ghawazi, welche ihn erstmals 1948 aufführte.
Erst 1960 kam der Leuchtertanz wieder in Mode und ist seitdem Bestandteil einer Hochzeitszeremonie.
Damals wurden die Buben der Mamelucken zum Kämpfen ausgebildet.
Die Mädchen wurden zum Service eingesetzt. Dabei hielten sie in der einen Hand das Tablett mit den Speisen und in der anderen Hand eine Kerze. Damit sie beide Hände zum Bedienen frei hatten, balancierten sie die Kerzen auf den Kopf.
Dieser Brauch wurde als Element in die Hochzeitszeremonie eingeführt.
Der Leuchtertanz stammt zwar aus der Türkei, wurde aber von den Ägyptern übernommen.

Raqs ShamadanBewegungen

Die Tanzbewegungen sind leicht und einfach. Oft werden Balance-Elemente auf dem Boden eingefügt und dazu mit den Zimbeln gespielt.

Der Rhythmus ist der El-Zaffa, ein 8/4-Rhythmus.

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