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Beduin

BeduinDie meisten Beduinen kommen aus Saudi-Arabien und werden „BEDU“ genannt.
Besitzer großer Herden und Bewohner werden „badija“ genannt, womit der Wüstengürtel gemeint ist, der sich von Südarabien über Mesopotamien bis hoch nach Palästina und Nordsyrien im Norden, und nach Westen von Ägypten bis nach Nordafrika zum Atlantik erstreckt.

Die Beduinen selbst nennen sich „freie Menschen“. Beduinen sind ursprünglich reine Nomaden, d.h. wandernde Hirten, kein einheitliches Volk, sondern in verschiedenen Stämmen und Sippen lebend.
Sie leben in Zelten, weil sie Häuser aus kulturellen Gründen ablehnen, obwohl die Regierung Häuser für sie gebaut hat.

Dieses Volk ist sehr diszipliniert, die Familie und die Gesellschaft haben einen hohen Stellenwert.
Sie haben ein eigenes System in Kleidung, Essen und Leben. Jede Karawane hat ein eigenes Oberhaupt: „Caravan Council“.
Sie leben nach ihrem eigenen speziellen Gesetz (traditionell) und leben im Einklang mit der Natur.

Die bekannteste Poesie der Beduinen: Leyla und Magnoun, Aziza und Junis.

BeduinDah = wischklatschen
Dahiye = Adjektiv von Dah

Praktiziert wird dieser Tanz von den im Süden lebenden Beduinen. Der Tanzstil beinhaltet eher einfache Bewegungen und es wird viel geklatscht. Das Thema des Tanzes ist der Dialog zwischen Mann und Frau, wobei sie die Annäherungsversuche der Männer abwehrt.

Kleidung:
Das Frauenkostüm besteht aus einem schwarzen weiten Kleid mit Gürtel, schwarzem Kopftuch  und eventuell einem Gesichtsschleier (Burr`oh). (Burqua)
Die Männerbekleidung ist eine weiße Galabea.

Rhythmus:
Baladi-Rhythmus – 4/4 Rhythmus, dum tak es tak dum tak es

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