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Die Wirkung des Gesundheitstanzes

Beim Gesundheitstanz werden Elemente aus orientalischem, modernem und klassischem Tanz mit Fitness- und Muskelaufbaumethoden vereint (wie z.B. Yoga). Diese Art des Tanzes ist besonders gut bei Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, der Gelenke, bei Verkürzungen der Muskulatur und daraus resultierenden Schmerzen geeignet. Auch bei Migräne oder depressiven Verstimmungen sind Erfolge zu verzeichnen.

Der Mensch ist körperlich, emotional und geistig mit seinem Umfeld verbunden, von seiner Geschichte und den Lebensumständen geprägt. Wer krank ist, fühlt sich körperlich, emotional und auch sozial eingeschränkt. Tanz und Bewegung fördert das Wohlbefinden und die Gesundheit im körperlichen, emotionalen und sozialen Leben!

Kursleiterin Martina Lachowitzer ist nicht nur professionell ausgebildete Tanzpädagogin und Yoga-Trainerin, sondern auch Dipl. Krankenschwester. Auf Grund ihrer medizinischen Kenntnisse ist es möglich, den Unterricht ganz spezifisch auf die gesundheitlichen Bedürfnisse der Schüler/innen anzupassen.

Gesundheitstanz-Bild

Tanz aktiviert die Sinne

Jede menschliche Weiterentwicklung geschieht über Stimulierung und Anregung der Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Bewegen. Sie aktivieren unsere Wahrnehmung und beeinflussen die Handlungsfähigkeiten. Tanz vertieft den körperlich-sinnlichen Ein- und Ausdruck auf eine ganz sanfte, individuelle Weise und steigert damit die Erlebnisfähigkeit. Diese schöpferische Leidenschaft öffnet die weite Welt der Fantasien, Träume und Ideen und inspiriert uns. Tanzen erlaubt unseren Gefühlen und Gedanken sichtbar in die Welt zu kommen. Sie werden zu Impulsen für die persönliche Entwicklung – und diese wiederum steigern auch unser Körper- und Selbstbewusstsein: wir werden fitter, vitaler und fühlen uns wohl.

Tanz belebt den Organismus

Unsere Alltags- und Arbeitsaktivitäten haben sich seit der Industrialisierung radikal verändert. Die körperliche Tätigkeit wird auf einige Handgriffe reduziert und bietet kaum mehr ein ganzheitliches Erleben an. Bewegungsmangel beeinflusst die seelische Verfassung des Menschen und die dadurch verursachten Gesundheitsschäden sind allgemein bekannt (Verspannungen, HWS-Beschwerden, Migräne). Den besten Ausgleich bieten Bewegungen, die einseitige Gewohnheiten der Arbeitswelt ergänzen oder ausgleichen. Die Bewegungsorgane sind über den ganzen Körper verteilt, die Nervenenden im Muskelgewebe eingebettet und alle Sinne miteinander verbunden. Ebenso wirken positive Gedanken und achtsame Bewegungen belebend auf Atmung, Durchblutung und Kreislauf.

Tanz fördert das Selbstbewusstsein

Positive und negative Ereignisse werden im Körper gespeichert. Tanz und Bewegung sind ein Weg zur persönlichen Geschichte und sie aufzuarbeiten. Die Basis des Selbstbewusstseins wird durch das Vertrauen in den eigenen Körper wiedergewonnen.

Tanz vermittelt Gemeinschaft

Der Mensch ist ein soziales Wesen und gewinnt seine Identität im Miteinander. Tanzen ist und war immer ein öffentliches, gemeinschaftliches Ereignis. Der gemeinsame Ausdruck von Gefühlen hat heilenden Charakter, da man sich in der Gemeinschaft gleichgesinnter Menschen verstanden fühlt. Die Kunst, eigenständig zu sein und sich trotzdem einzuordnen, kann durch Improvisation im Tanz geübt werden. Jede/r tanzt seine eigene, individuelle und persönliche Form – trotzdem bleiben alle gemeinsam durch den Rhythmus und die Musik oder Choreographie verbunden.

Tanz tröstet

„Tanz ist Vater und Mutter für mich, gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit. Ich kann mich im Tanz spüren, nehme meine Sinne bewusst wahr. Tanz ist Ausgleich und Ausdruck von Stimmungen wie Freude und Trauer. Im Tanz werden meine Ängste klein. Im Tanz stehe ich mir sehr nahe. Im Tanz komme ich Schritt für Schritt meiner Mitte näher. Im aufmerksamen Setzen der Füße, im Hineinspüren in den Körper und im Beobachten des Atems höre ich auf, meinen Gedanken zu folgen und erlebe die Fülle des Augenblicks. Tanz streichelt meine Seele.“ (Sybille Möller)

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